Rhönradturnen

Turnen in einem beweglichen Gerät aus zwei Stahlreifen

Ein Rhönrad besteht aus zwei parallelen Stahlreifen, die durch sechs Sprossen miteinander verbunden sind. Davon sind zwei mit Brettern besetzt, an denen Lederschlaufen (Bindungen) befestigt werden. Durch diese Bindungen sind die Füße des Turners lose mit dem Rhönrad verbunden. Außerdem sind an zwei der Sprossen und an den Reifen Griffe befestigt.

Der Durchmesser des Rades variiert je nach Körpergröße zwischen 130 cm und 245 cm. Inzwischen ist auch der Transport des Rhönrads unproblematisch, da einige Rhönräder in mehrere Teile zerlegbar sind.

Zwischen 1920 bis 1922 entwickelte Otto Feick in der bayerischen Region Rhön das neuartige Sportgerät. Drei Jahre später, 1925, meldete Feick seine Erfindung als "Reifen-, Turn- und Sportgerät" zum Patent an. Erst 1926 wurde der heutige Name "Rhönrad" geschützt und eingetragen.