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Landespokal Faustball

12.03.2022 in Lübtheen

Endlich ist die Durststrecke vorüber und die Faustballerinnen und Faustballer in MV konnten wieder einen Landespokal austragen. Nach spannenden Spielen setzte sich am vergangenen Sonnabend in der Sporthalle Lübtheen der Güstrower SC 09 als ungeschlagener Sieger durch. Gleich dahinter rangierte der Eisenbahner SV Schwerin. Die Mutter/Tochter-Kombination Susi und Alina Renk wurde dabei auch vom LTV-Präsidenten Christian Frenzel tatkräftig unterstützt. Dritter wurde die junge Mixed-Mannschaft des Lübtheener SV Concordia. Die Gäste aus Niedersachsen (TSV Bardowick) und Brandenburg (SV 90 Fehrbellin) mussten am Ende den einheimischen Mannschaften den Vorrang einräumen. Zufrieden und glücklich waren alle Teilnehmenden. Denn endlich konnten wieder Wettspiele ausgetragen werden. Das macht Hoffnung auf eine aktive Feldsaison mit möglichst vielen Turnieren und Meisterschaften.

Ergebnisse des Landespokals


20.09.2021

Deutsche Meisterschaft U 12

Am 18. und 19. September trafen sich die 10 besten weiblichen Mannschaften der Altersklasse U12 im Baden-Würtembergischen Unterhaugstett, mit dabei die Faustballerinnen des ESV Schwerin.

Am Samstag mussten die Schweriner Mädchen 4 Spiele in der Vorrunde bestreiten und schon in ihrem ersten Spiel zeigten sie, dass sich die lange Fahrt für sie auch lohnen sollte. Gegen den späteren Deutschen Meister aus Brettorf entwickelte sich über 3 Sätze ein spannendes Spiel mit tollen Angriffen und Abwehraktionen auf beiden Seiten. Nachdem zunächst Schwerin den ersten Satz für sich entscheiden konnte, glich Brettorf im zweiten Satz aus. Somit musste der dritte Satz die Entscheidung bringen. Kein Team konnte sich im Verlauf des Satzes entscheidend absetzen. Den Sieg durften dann aber die Landeshauptstädterinnen bejubeln, denn den letzten Ball zum 15:14 Satz- und Spielgewinn versenkte Merit Harm unerreichbar im gegenerischen Feld. Dieser Sieg gab den Mädchen eine enorme Sicherheit und so konnten auch die drei folgenden Gruppenspiele gegen die Mannschaften aus Leipzig, Diepenau und Unterhaugstett sicher 2:0 gewonnen werden. Nach dem letzten Spiel war die Freude riesig, denn mit dem Gruppensieg war auch das Halbfinale sicher. Nun galt es sich bestmöglich zu regenerieren, um dann am Sonntag die sehr guten Leistungen noch einmal abzurufen. Im Halbfinale wartete dann wieder der TV Unterhaugstett, der sich in seinem vorherigen Qualifikationsspiel durchsetzen konnte. Leider erwischten die Schweriner Mädchen keinen guten Start. Nichts wollte klappen und so ging das Spiel schneller als gewollt 0:2 verloren. Die Enttäuschung nach dem verpassten Finaleinzug war groß, doch  die Trainerinnen Anett Seyffert und Nadine Harm haben allem Anschein nach die richtigen Worte gefunden, denn im Spiel um Platz drei stand wieder eine hoch motivierte, kämpferisch starke und konzentrierte Mannschaft auf dem Platz. Gegner war nun die niedersächsische Mannschaft des MTSV Wangersen. Nachdem sich beide Mannschaften kurz beschnuppert haben, zogen die Schweriner Mädchen mit fünf Punkten in Folge auf 7:2 davon. Garant für diese Leistung war die Abwehrreihe mit Stella Preuß, Lucy Seyffert und Josie Wolff, denn sie entschärften auch die schwierigsten Angriffe, damit dann wiederum die Angriffsreihe mit Merit Harm und Danya Awwad die Bälle beim MTSV Wangersen versenken konnten. Beim Stand von 11:7 wurde der erste Satzgewinn bejubelt. Nun fehlte nur noch ein Satz, um bei der Siegerehrung auf dem Treppchen zu stehen. Bis zum 7:7 konnte sich jedoch keine Mannschaft absetzen, dann mobilisierten aber die Landeshauptstädterinnen noch einmal ihre letzten Kräfte und schafften es, 4 Punkte zum 11:7 Satz- und somit auch zum Spielgewinn zu machen. Jetzt kannte die Freude keine Grenzen mehr. Der Platz auf dem Treppchen ist der verdiente Lohn für den Trainingsfleiß der Mädchen in den letzten Jahren und Monaten. Deutscher Meister wurde der TV Brettorf vor der TV Unterhaugstett.

Für den ESV Schwerin spielten: Danya Awwad, Emma Eggert, Merit Harm, Lilli Köhler, Biborka Michalczik- Káldi, Stella Preuß, Lucy Seyffert, Josie Wolff.