Regionalliga Inklusion – Neue Projektinhalte und Netzwerkpartner

Die Corona-Pandemie brachte das sportliche und gesellschaftliche Leben zum Stillstand und macht auch vor der Regionalliga Inklusion nicht Halt. Geplante Veranstaltungen mussten abgesagt werden oder wurden zunächst auf Eis gelegt. Zudem fanden Kooperationsgespräche, Meeting und Regionaltreffen in digitaler Form statt.

Doch trotz dieser schwierigen Zeit stand und steht das Projekt „Regionalliga Inklusion“ nicht still. Die Vorbereitungen für das Internationale Deutsche Turnfest 2021 in Leipzig sind im vollen Gange. Die Inklusion wird ein fester Bestandteil des Turnfestes sein und somit auch das Projekt. Hierbei wird berücksichtigt, dass die Angebote inklusiv gestaltet werden, sodass alle Besucher des Turnfestes – egal ob diese eine Beeinträchtigung haben oder nicht – eben jene Angebote auch wahrnehmen können.

Nicht nur im Kinder- und Jugendland, sondern ebenso im Kinderbild der Stadion-Gala als auch in der Kinderturn-Show soll und wird die Inklusion ihren Einzug erhalten. Dafür können neben den Vereinen auch Einrichtungen der Behindertenhilfe, Förderschulen, inklusive Kitas, Behindertenwerkstätten und alle anderen Organisationen/Institutionen einen Teil zum erneuten Erfolg des Turnfests beitragen.

Gemeinsam mit dem Team „Kinderturnland“ und „Kinderturn-Show“ ist unser Inklusionscoach im ständigen Austausch und steuert einen großen Teil bei der Teilnehmer-Akquise und der Betreuung der Teilnehmer, während des Einstudierens der Choreografie als auch beim Turnfest selbst, bei.

Der derzeitige Fokus liegt nun etwas mehr auf der Konzeptionalisierung des (digitalen) Netzwerktreffens im 4. Quartal und der Organisation des ersten Projektgruppen-Treffens mit Vertretern der Landesturnverbände, Landessportbünde, der Special Olympics Landesverbände und der Behindertensportverbände der Region 1. Dieses Gremium soll im überregionalen Austausch für das Voranbringen der Inklusion in der Gesellschaft fungieren und Ideen ausarbeiten, die gemeinsam umgesetzt werden können.

In Mecklenburg-Vorpommern ist unser Coach weiterhin auf der Suche nach Netzwerkpartner, die an einer erfolgreichen Mitwirkung und Umsetzung des Projekts interessiert sind. Sowohl die Lebenshilfe in Rostock als auch die in Neubrandenburg haben ihr Interesse bekundet. Des Weiteren wird Pascal voraussichtlich im Wintersemester der Hochschule Neubrandenburg als Gastdozent im Projekt der „Inklusionswirkstatt“ auftreten. Darüber hinaus ist seitens der Hochschule allgemeines Interesse an einer engen Zusammenarbeit bekundet worden.

Zitat Pascal: „Wir freuen uns schon sehr darauf, die nächsten Schritte im Projekt und in der Inklusion gehen zu können. Nun heißt es erstmal gesund zu bleiben und die Pandemie hinter uns zu lassen, in der Hoffnung, dass sie uns noch stärker gemacht hat und wir erkannt haben, wie wichtig es ist in der Gesellschaft zusammenzuhalten.“

Unabhängig vom Projekt möchten wir unserem Inklusionscoach Pascal zur bevorstehenden Vaterschaft gratulieren. Er wird – mit dem Tag der Geburt seines Erstgeborenen – in eine 6-wöchige Elternzeit gehen, sodass ihn Lena Weise und Carolin Puls während seiner Abwesenheit vertreten werden.

Wir wünschen Pascal und seiner kleinen sowie frisch gewachsenen Familie alles erdenklich Gute und hoffen inständig, dass er die erste Zeit bestens genießen kann und wird.

Nochmals unsere herzlichsten Glückwünsche.

 

Kontaktdaten seiner Vertretung(en):

 

Lena Weise                                                                       Carolin Puls

Tel.: +49 69 67801-167                                                     Tel.:  +49 30 24625239

Mobil: +49 176 47318426                                                  Mobil: +49 176 42079064

E-Mail: lena.weise@dtb.de                                                E-Mail: carolin.puls(at)tuju.de

Region 1

Regionalliga Inklusion - Teilprojekt der Offensive Kinderturnen

Menschen sind verschieden und das ist gut so. Vielfalt ist etwas Schönes: Die kleinen Leute haben das am besten verstanden, denn Kinder spielen ohne Vorbehalte, ihnen ist es egal, woher ein anderes Kind kommt oder welche Voraussetzungen es hat.

Was ist die „Regionalliga Inklusion“?

Das deutschlandweite Projekt „Regionalliga Inklusion“ ist ein Teilprojekt der Offensive Kinderturnen und hat zum Ziel, allen Kindern die Möglichkeit zu geben, sich gemeinsam zu bewegen und zu spielen. Kinderturnen eignet sich durch vielfältige Bewegungsangebote besonders gut, um Verschiedenheit einen Raum zu geben. Kinderturnen bietet nicht nur eine Grundausbildung der motorischen und kognitiven, sondern auch der sozialen Fähigkeiten.

Die „Regionalliga Inklusion“ ist ein Projekt des Deutschen Turnerbunds (DTB) und der Deutschen Turnerjugend (DTJ) mit einer Laufzeit von 5 Jahren. Es wird von der Aktion Mensch Stiftung gefördert und von Special Olympics Deutschland (SOD), sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) als Kooperationspartner unterstützt. Das Projekt klärt auf und qualifiziert bundesweit Übungsleiter/innen in den Vereinen zu Angeboten im Bereich der fokussierten Zielgruppe (Inklusion, Integration, Bildungsbenachteiligung). Es initiiert und stärkt Kooperationen zwischen Vereinen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Kindergärten, Flüchtlingsinitiativen, Grundschulen und weiteren Einrichtungen bzw. Organisationen.

Für wen ist das Projekt?

Die Regionalliga öffnet Kindern im Alter von 3-7 Jahren die Türen zum Kinderturnen- ob Junge oder Mädchen, ob mit oder ohne Behinderung oder mit Migrationshintergrund. Im Vordergrund des Projekts steht nicht das „Wer kann das besser-Prinzip“, sondern das „Lass uns das gemeinsam gut machen-Prinzip“.  So kann jedes Kind, Elternteil, jeder Verein, jede(r) Übungsleiter/in, Erzieher/in oder Betreuer/in Teil des Projekts werden.

Wie funktioniert das Projekt?

Deutschlandweit sind sechs Inklusionscoaches in ihrer Region dafür verantwortlich, mit den jeweiligen Landesturnverbänden, Special Olympics, Kitas und anderen Organisationen Kooperationen aufzubauen. Berlin bildet dabei gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die Region 1. Ziel ist es, in den Regionen ein Netzwerk aufzubauen, bessere Qualifikationsmöglichkeiten für alle Menschen zu schaffen und Informationen über Kinderturnangebote für alle zu verbreiten.

Mehr Informationen zum Projekt findet ihr unter: https://www.dtb.de/offensive-kinderturnen/ueber-das-projekt/teilprojekt-regionalliga-inklusion/

Wie kann man aktiv werden?

Ein Teil des Projekts, in dem Kinder, Kinder sein dürfen und es keine Rolle spielt, wo sie herkommen, wie sie aussehen oder ob sie eine Behinderung haben, kann ein Jeder werden. Ob als Übungsleiter/in, Elternteil, Kooperationspartner/in oder als Unterstützer/in und Befürworter/in, wird dabei nicht unterschieden- alle sind herzlich willkommen!

Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit sind vielfältig:

Man kann…

  • Allen Kindern die Möglichkeit geben, am Kinderturnen teilzunehmen.
  • Bei den halbjährlichen Netzwerktreffen dabei sein, um Ideen zu besprechen und diese im Sportverein/in der Organisation umzusetzen.
  • Informationen über das Projekt an Eltern und Kinder weitergeben.
  • Den Verein in die Inklusionslandkarte eintragen, um zu signalisieren, dass dort alle Menschen willkommen geheißen werden.

Der Link zur Inklusionslandkarte:
https://www.inklusionslandkarte.de/IKL/Startseite/Startseite_node.html

Die Art der Zusammenarbeit hängt von der Motivation und Realisierbarkeit ab. Dennoch gilt: Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr können wir erreichen!

 

Wenden Sie sich an Ihren Inklusionscoach der Region 1:

Pascal Vergin

E-Mail: pascal.vergin(at)tuju.de

oder an die Geschäftsstelle des Landesturnverbands M-V e.V.

 

 

Weitere Regionen sind: 

Region 2 (Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg), Inklusionscoach: Arwin Mostauli mit Sitz in Hamburg

Region 3 (Hessen, Rheinland, Westfalen und Thüringen) Inklusionscoach: Eileen Jakobi mit Sitz in Alsfeld

Region 4 (Pfalz, Mittelrhein, Saarland, Rheinhessen), Inklusionscoach: Stefanie Kneisle mit Sitz in Koblenz

Region 5 (Baden, Schwaben und Bayern), Inklusionscoach: Astrid Hess in München und Anna-Lena Würbach in Stuttgart

Projektmitarbeit: Carolin Puls mit Sitz in Berlin beim Projektpartner Special Olympics Deutschland

Projektleitung: Lena Godulla mit Sitz in Frankfurt beim Projektträger DTB/DTJ

Pascal Vergin

Inklusionscoach - Region 1

Erreichbarkeit: Sitz in Berlin

E-Mail: pascal.vergin(at)tuju.de